„Nora“ aus Klagenfurt ersetzt Handke-Stück

Das in München abgesetze Peter Handke-Stück „Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße“ wird durch „Nora oder ein Puppenheim“ vom Klagenfurter Stadttheater ersetzt.

Ein Klagenfurter Ibsen geht auf Wanderschaft: Am Münchner Residenztheater ist ab 10. März Mateja Kolezniks Inszenierung von „Nora oder ein Puppenheim“ zu sehen, die Anfang des Jahres am Stadttheater Klagenfurt Premiere hatte. Die Produktion steht anstelle der Inszenierung von Peter Handkes „Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße“ am Spielplan. Die für den 10. März angesetzte Premiere unter der Regie des Österreichers Philipp Preuss war vor wenigen Tagen wegen künstlerischer Differenzen abgesetzt worden.

Uraufführung in Wien wie geplant

Die Uraufführung von „Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße“ wird wie geplant am 27. Februar im Burgtheater stattfinden – in der Regie von Claus Peymann. Im zum Residenztheater gehörenden Cuvilliestheater wird als Torvald Helmer in „Nora“ auch das ehemalige Volkstheater-Mitglied Till Firit zu sehen sein, der ab kommender Saison festes Ensemblemitglied in München wird.

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