„Almdorf Seinerzeit“ verdoppelt sich

Der Ausbau des mehrfach ausgezeichneten „Almdorf Seinerzeit“ auf dem Falkert ist in Kürze fertig gestellt. Zu den bisher 28 Hütten kommen 34 weitere, auch ein Heizwerk, ein Gasthaus und eine Tiefgarage werden errichtet.

Vor etwa 20 Jahren wurde das Almdorf Seinerzeit errichtet. Karl Steiner, der früher eine Baumarktkette betrieb, dachte sich das Konzept aus. 28 Almhütten und Chalets wurden in traditionellem Stil mit Naturmaterialien errichtet. Der Gast kann sich selbst versorgen, oder den Rundum-Service in Anspruch nehmen.

Almdorf Seinerzeit Baustelle

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Die Qualität muss den Gästen auch etwas wert sein: In der Sommersaison liegen die Preise für die Hütten für vier Personen zwischen 500 und 1.000 Euro täglich. Zu den Weihnachtsfeiertagen liegen die Preise noch deutlich darüber. Das Konzept geht bisher auf. Die Hütten sind so gut gebucht, dass an die Erweiterung gedacht werden konnte.

Anzahl der Hütten mehr als verdoppelt

Die Betreiber sprechen von einer „behutsamen Erweiterung“. Tatsächlich wird die Anzahl der Hütten durch den Ausbau mehr als verdoppelt. Zu den bisher 28 Gebäuden kommen weitere 34. Auch ein Heizwerk, ein Gasthaus und eine - nicht von außen sichtbare - Tiefgarage werden errichtet.

Almdorf Seinerzeit Baustelle

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Keine Auskunft von Betriebsführung

Als Investor wird im Prospekt des Almdorfes Prinz Alfred von Liechtenstein angeführt. Geleitet wird das Unternehmen von dem aus Kärnten stammenden Hotelier Rupert Simoner, der schon bei der Luxuskette Kempinski im Management war und nun die Vienna International Hotels & Resorts leitet, die größte österreichische Hotelkette.

17 Millionen Euro werden investiert, hieß es ursprünglich. Wieviel nun tatsächlich investiert wurde und ob der neue Teil des Almdorfes wie geplant im Sommer eröffnet werden kann, wollte die Unternehmensführung dem ORF nicht sagen. Angesichts der finanziellen Lage des Landes seien Förderungen oder Beteiligungen noch nicht ausverhandelt.

Hütten werden auch verkauft

Um die Erweiterung zu finanzieren, werden auch sieben Hütten verkauft. Eine Sennhütte mit knapp 75 Quadratmetern wird laut Internetkatalog um 870.000 Euro angeboten. Die größeren Hütten mit 140 bis 180 Quadratmetern kosten 1,3 bis 1,6 Millionen Euro. Bisher wird nur eine der Hütten - der Bergbauernhof - als verkauft geführt.

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