Einigung bei Liftkarten für Volksschüler
Bisher bekamen Skikurse von Volksschülern keine gratis Skikarten, wenn sie nicht in der Region übernachteten. Nur Schulen, die auch Zimmer buchten, bekamen die Skikarten zum Angebot dazu. Laut Tourismuslandesrat Wolfgang Waldner (ÖVP)konnte man sich nun aber mit der Seilbahnwirtschaft auch in diesem Punkt einigen.
Mindestdauer von drei Tagen
Man einigte sich auf eine Mindestdauer eines Skikurses von drei Tagen, dann kämen die Kinder in Genuss der Gratisskikarte. Es sei wichtig, die Kinder als künftige Kunden auf die Pisten zu bekommen. Man wolle einerseits die Eltern unterstützen, andererseits aber auch Volksschulen einen Anreiz bieten, Skikurse zu veranstalten, hieß es in einer Aussendung der ÖVP am Mittwoch.
Die Kosten teilen sich Tourismusreferat und Seilbahnwirtschaft je zur Hälfte. Die Aktion gilt für Volksschulen von 1. Dezember bis 30. April, die an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen einen Skikurs in einem Kärntner Skigebiet abhalten, auch wenn sie nicht in der Region übernachten. In Kärnten gibt es 1.250 Volksschulklassen mit über 20.000 Schülern, die in den Genuss der Regelung kommen könnten. Die genaue Summe, die das Land investiert, ist noch nicht genau abschätzbar.
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Publiziert am 31.10.2012

