ÖVP-Kräftemessen: Keine Entscheidung

In der Diskussion über die Landtagskandidatur des ÖVP-Obmannes des Bezirks Klagenfurt Land, Thomas Goritschnig, hat es am Dienstagabend bei der ÖVP-Sitzung in Moosburg keine Entscheidung gegeben. Eine Lösung solle während der nächsten Tage erarbeitet werden.

Landesparteiobmann Gabriel Obernosterer fordert ja von Goritschnig - ein ehemaliger Vertrauter von Josef Martinz - nicht für die Landtagswahl zu kandidieren. Er wurde von der ÖVP-Bezirkspartei nominiert. Obernosterer musste der Bezirkspartei Klagenfurt-Land nun erklären, warum die Landespartei Goritschnig als Kandidaten für die Landtagsliste ablehnt.

Vereinbarung Ja oder Nein?

Obernosterer sagte, mit Goritschnig gebe es eine schriftliche Vereinbarung, wonach dieser als ehemaliger Vertrauter von Josef Martinz nicht für den Landtag kandidieren werde. Goritschnig sprach noch vor der Sitzung wörtlich von einer „dreisten Lüge“. Auch wenn es keine Einigung gab, will Obernosterer mit Goritschnig gemeinsam eine Lösung finden. Gewertet wurde die Sitzung als erste Herausforderung für den neuen Chef Obernosterer - mehr dazu in Erste Kraftprobe für neuen ÖVP-Chef.

Herbert Gaggl, der Bürgermeister von Moosburg, leitete als Stellvertretender Bezirksparteiobmann die Sitzung, weil Thomas Goritschnig als Bezirksparteiobmann krank gemeldet war. Gaggl sagte, man habe sich darauf geeinigt, dass Obernosterer und Goritschnig während der nächsten Tage gemeinsam eine Lösung erarbeiten sollen.

Offiziell hieß es am Mittwoch, die Sitzung in Moosburg sei konstruktiv verlaufen. Es soll am Mittwoch noch Gespräche geben.

Link: