Franz Schwager unterstützt Stronach

Franz Schwager (FPÖ) will bei der nächsten Landtagswahl Frank Stronach unterstützen, möchte für sich selbst aber kein Mandat. Er blieb bei der FPÖ und machte weder den Wechsel zum BZÖ noch zur FPK mit.

Schwager, 67 Jahre alt, Ex-Bürgermeister von Steinfeld und ehemaliger freiheitlicher Landtagsabgeordneter, löste sich von seiner freiheitlichen Biografie und will bei der nächsten Landtagswahl Frank Stronach unterstützen.

„Regierung streitet statt zu arbeiten“

Seine Gründe: „Die FPÖ, deren Mitglied ich 46 Jahre war, die gibt es in Kärnten eigentlich nicht mehr. Auswandern in ein anderes Bundesland wollte ich nicht. Die Kärntner Landesregierung tut statt arbeiten streiten. Das gehört ein neuer Zund hinein, ich glaube dass das die Liste Stronach machen könnte“, so Schwager.

Ob er ein Mandat anstrebe? Schwager: „Es gibt schon einen Spitzenkandidaten, den Bürgermeister von Spittal, Gerhard Köfer, den unterstütze ich. Ansonsten für mich selbst will ich gar nichts.“

„Werte sind ganz ähnlich“

Habe er seine Werte geändert? Schwager: Die Werte sind ganz ähnlich. Was mich an Frank Stronach beeindruckt ist, dass er auch das Schweizer Modell favorisiert, das politische Modell der Schweiz. Das ist wirklich ein Vorzeigeprojekt, weil dort wird statt gestritten gearbeitet.

Er habe wenig Heimweh nach der Landespolitik, aber es interessiere ihn natürlich. Politik und Arbeiten für die Bürger finde derzeit in Kärnten nicht statt, so Schwager.

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