Wieder Personaldiskussionen in der ÖVP

Die ÖVP wollte im Bezirk Klagenfurt-Land bei der Listenerstellung für die Landtagswahl den ehemaligen Geschäftsführer Thomas Goritschnig nominieren. Der Landesparteivorstand lehnte dies ab. Goritschnig gilt als Vertrauter von Josef Martinz.

Thomas Goritschnig musste im Zuge der Birnbacher-Affäre seinen Sessel als ÖVP-Geschäftsführer räumen. Gemeinsam mit Achill Rumpold, der seinen Hut als Landesrat nehmen und Stefan Tauschitz, der als Klubobmann im Landtag weichen musste, galt Goritschnig durch sein Naheverhältnis zu Ex-Parteichef Josef Martinz als belastet.

Vertraute wollten ihn ins Spiel bringen

Im Zuge der Listenerstellung für die Landtagswahl versuchten seine Vertrauten im Bezirk Klagenfurt-Land, Goritschnig wieder ins Spiel zu bringen. Er wurde bei der Listenerstellung einstimmig an die Spitze gewählt.

Der Landesparteivorstand hatte damit aber keine Freude. Parteichef Gabriel Obernosterer machte den Mitgliedern des Gremiums am Dienstagabend klar, dass seine Linie nach der Birnbacher-Affäre nicht verwässert werden dürfe. Es dürfe keine Personalentscheidungen geben, die Zweifel offen lassen. Obernosterer setzte sich mit 13 zu neun Stimmen im Landesparteivorstand durch.

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