Einbrecherbande mit Bohrmaschine

In Kärnten sorgen Einbrecher mit besonders dreistem Vorgehen für Unruhe bei Haus- und Wohnungsbesitzern. Mit einer Bohrmaschine verschaffen sich die Täter Zugang zu Wohnhäusern und sind so leise, dass oft nicht mal mehr Hunde anschlagen.

Bereits 14 Mal schlugen die Einbrecher von Wolfsberg bis Villach zu, alles binnen einer Woche. In der Nacht auf Mittwoch verschafften sie sich mit Hilfe einer Bohrmaschine Zutritt zu einem Einfamilienhaus In Klagenfurt. Wie schon zuvor in Maria Gail merkte keiner der Hausbewohner etwas vom Einbruch. Die Täter bohrten die Terrassentüre des Hauses auf.

Einbrecher arbeiten mit Präzision

All das geschah derart leise, dass weder der Hauseigentümer, noch seine Frau und seine beiden Kinder etwas vom Einbruch bemerkten. Die Täter wühlten alle Räume durch und fanden schließlich 170 Euro an Bargeld. Eine Brieftasche mit Kredit- und Bankomatkarte fiel den Einbrechern ebenfalls in die Hände, diese entwendeten sie jedoch nicht.

Erst Dienstagnacht hatten Einbrecher in Maria Gail bei Villach auf die gleiche Art und Weise Einbrüche in zwei Einfamilienhäuser verübt. Die Bewohner und selbst der Hund eines Hausbesitzers haben die Einbrecher dabei jedoch nicht gehört.

Kaum ein Schloss ist sicher

Im Landeskriminalamt ist man bereits bemüht, den Tätern das Handwerk zu legen. Schützen davor kann man sich zwar mit bestimmten Schlössern, allerdings können auch diese aufgebrochen werden, bestätigte Heidemarie Schator vom Schlüsseldienst in Klagenfurt gegenüber dem ORF-Kärnten.

Generell ist die Zahl der Einbrüche in den letzten Tagen markant angestiegen - vor allem in der Dämmerung schlagen die Einbrecher jetzt vermehrt zu.

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