„Colours of Carinthia“ bekommt EU-Preis

Das Integrations- und Kunstprojekt „Colours of Carinthia“, das Fotos von 50 Menschen zeigt, die aus verschiedenen Ländern nach Kärnten gezogen sind, hat in Wien den Bürgerpreis 2012 des EU-Parlaments erhalten.

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, zeichnete „Colours of Carinthia“ mit dem 2008 ins Leben gerufenen Preis aus. Damit würdigt das Europaparlament außergewöhnliches Engagement für ein besseres gegenseitiges Verständnis und Integration in der EU. Das Projekt wurde unter der Leitung von Franz Tomazic gemeinsam mit seinem Team Karlheinz Fessl, Christian Brandstätter, Erich Kugi sowie Lojze Wieser realisiert.

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„Keine Demokratie ohne aktive Bürger“

Karas sagte, es gebe keine europäische Demokratie ohne aktive Bürger. „Die EU, die wir wollen, ist eine, in der die Menschen zueinander stehen, in der sie Rücksicht aufeinander nehmen und einander unterstützen. Diese EU ist eine, in der wir einander zuhören und uns verstehen.“

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„Anderes Kärntenbild“

Das Buchprojekt "Colours of Carinthia, das Portraits von 50 Menschen zeigt, die aus 50 Ländern nach Kärnten gezogen sind, zolle diesem Grundgedanken auf beeindruckende Weise Respekt und zeige so ein anderes Bild Kärntens als jenes, das oft die Schlagzeilen dominiert.

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