Einfach und schnell Adventkranzbinden

Ein festlich geschmücktes Zuhause soll im Dezember auf das Weihnachtsfest einstimmen. Elisabeth Zepitz aus Pörtschach erklärt, wie man ohne großen Aufwand einen stimmungsvollen Adventkranz bindet.

Aus vielen weihnachtlichen Wohnzimmern ist ein Adventkranz auch heute nicht wegzudenken. Elisabeth Zepitz ist eine Meisterin beim Kranzbinden: „Wir brauchen eine feste Unterlage, die man sich mit einem Draht machen kann und dann eine Zeitung um den Drahtkranz binden. Man kann aber auch einen Strohkranz als Unterlage nehmen, auch Moos ist geeignet. Es muss nur etwas sein, in dem die Kerzen gut stecken.“

Adventkranz binden Ilona
Zepitz
Beim Binden mit dem Draht fest zupacken, dass nichts verrutschen kann

Der Klassiker sei ein Kranz mit Tannenzweigen: „Ich mache aber gerne einen gemischten Kranz, weil die Tanne nach einer gewissen Zeit in der warmen Wohnung abfällt.“ Es gebe Koniferen, die schön trocknen und nicht abfallen oder auch Kiefern, die lange frisch bleiben.

Adventkranz binden Ilona
Zepitz
Ein besonderer Kranz von Elisabeth Zepitz hat einen „Schweif“, der entweder herunterhängen kann oder auf einem großen Tisch aufgelegt wird

Auf die Länge der Äste achten

Die Ästchen sollten nicht zu kurz sein, damit man einen Kranz mit genügend Volumen zusammenbringe. Für einen Kranz mit 20 Zentimeter Durchmesser verwende sie Äste mit zehn Zentimeter Länge, so die Expertin.

Es gebe auch einen Trick, damit der Kranz beim Binden seine runde Form behalte: Innen die Äste kürzer und außen länger schneiden. „Man muss sie verlaufend anlegen und wichtig, mit dem Draht kräftig für den Kranz drüberziehen. Dabei den Kranz am besten in der Hand halten.“ Dann können die Äste nicht durchrutschen.

„Soviel Schönes in der Natur“

„Ich verwende keine Kerzenunterlage, sondern stecke sie mit einem festen Draht direkt in den Kranz. Man kann nach Belieben verzieren, es gibt in der Natur soviel Schönes. Das möchte ich auch vermitteln, dass man etwas nimmt, das in der Natur wächst.“ Zepitz sagt, rot vermittelt für sie Wärme, das sei etwas, was man vermehrt brauche. Im Advent geht es um Besinnung und zur Ruhe kommen, daher möchte sie keinem „Trend“ folgen, denn ein Trend sei etwas Schnelllebiges.

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