Andrea Berg gastiert 2019 in Klagenfurt

Die Stadt Klagenfurt hat am Mittwoch einen Teil ihrer Pläne für Veranstaltungen im Wörtherseestadion präsentiert. Neben den Sportveranstaltungen finden nur drei statt 20 erlaubter Kulturveranstaltungen statt. 2019 kommt Andrea Berg.

Vor zehn Jahren wurde das Wörtherseestadion, damals noch als Hypo-Arena, eröffnet. Seither gab es viele Sport- und Musikveranstaltungen. Nach dem Streit um den Rückbau des Stadions einigte sich die Stadt mit den Anrainern erst im vergangenen Jahr auf 20 Großveranstaltungen mit mehr als 20.000 Besuchern, die jährlich höchstens stattfinen dürfen. Davon dürfen 15 Sportveranstaltungen und fünf andere, etwa Kulturverabnstalrtungen, sein.

Diese 20 Großevents werden es aber im nächsten Jahr nicht werden, sagt der Geschäftsführer des Sportparkes, Gert Unterköfler. Es sei unrealistisch, dies zu erwarten. Es gebe rund 500.000 potenzielle Kunden. „Man darf das nicht überstrapazieren und sich gegenseitig kanibalisieren. Dann geht garnichts mehr - das ist nicht der Sinn“, so Unterköfler.

Andrea-Berg-Konzert als Highlight 2019

Vielmehr sollen die Veranstaltungen nachhaltiger und professioneller werden. Dafür holte sich die Stadt den Veranstalter Klaus Leutgeb, der auch das Schwarzlzentrum bei Graz oder die Wiener Krieau betreut. Leutgeb wird drei Spitzenveranstaltungen nach Klagenfurt bringen. Eine davon ist ein Open Air mit der deutschen Schlagersängerin Andrea Berg am 3. August 2019. Die anderen beiden Veranstaltungen will Leutgeb im nächsten Frühjahr vorstellen.

Stadion Klagenfurt Elton John
ORF/Mursteiner
Die Konzerte von Elton John und Robbie Williams waren 2017 die kulturellen Highlights im Wörtherseestadion

Experte: Nachhaltigkeit im Mittelpunkt

Sein Ziel ist es, mehr als nur einfache Konzerte nach Klagenfurt zu bringen. Menschen sollen dazu bewegt werden, nicht einfach nur zu einem Konzert zu kommen, sondern eine Konzertreise anzutreten und eventuell zwei, drei Tage vorher anzureisen oder welche dranzuhängen, um in der Region Urlaub zu machen. Sein Fokus liege auf Nachhaltigkeit in der Region und gemeinsam mit Partnern etwas zu schaffen und ein Fundament zu bauen, das mehr daraus macht als ein einfaches Konzert zu veranstalten."

Mathiaschitz will schnelle Behördenverfahren

Die Stadt Klagenfurt verspricht volle Unterstützung. Maria Luise Mathiaschitz (SPÖ) sieht ihre Rolle als Bürgermeisterin darin, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Leutgebs Visionen tatsächlich Wirklichkeit werden können. Dazu würden auch schnelle Behördenverfahren - im Rahmen der gesetzlichen Regeln - gehören. Schnelligkeit sei das Zauberwort: „Ich freue mich sehr, wenn es gelingt, drei große Veranstaltungen im Stadtion zu präsentieren.“

Sportlich bringt das nächste Jahr mehrere Top-Veranstaltungen ins Stadtion. Darunter sind auch zwei Spiele der österreichischen Fußballnationalmannschaft im Rahmen von Testspielen für WM-Teilnehmer.

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