Wolfsberg: Drei Verletzte in Flüchtlingsheim

In einem Wolfsberger Park ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen Tschetschenen und afghanischen Asylwerbern gekommen. Der Streit verlagerte sich später in eine Asylunterkunft. Drei Männer wurden verletzt.

Im Wolfsberger Kapuzinerpark trafen am späten Mittwochnachmittag fünf Tschetschenen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren auf drei 17 Jahre alte afghanische Asylwerber. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Da die drei Afghanen den Park verließen, eskalierte die Situation vor Ort nicht weiter. Die verbale Auseinandersetzung sollte aber nicht das Ende des Streits sein.

Mit Waffen Asylunterkunft aufgesucht

Am späten Abend standen die Tschetschenen dann plötzlich vor der Asylunterkunft der drei Afghanen in St. Stefan im Lavanttal. Mit dabei hatten sie eine Schreckschusspistole, einen Totschläger, einen Baseballschläger sowie zwei Klappmesser mit einer jeweils 20 Zentimeter langen Klinge. Aufgrund der Streitigkeiten vom Nachmittag und des aggressiven Verhaltens der Tschetschenen kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der Gruppe aus Tschetschenen und den afghanischen Asylwerbern.

Afghanen leicht verletzt

Die drei afghanischen Asylwerber wurden bei der Schlägerei durch Faustschläge leicht verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Die Tschetschenen blieben unverletzt. Die Waffen konnten durch die Polizei erst nach intensiver Suche im Umfeld der Unterkunft gefunden und sichergestellt werden. Alle Beteiligten der Auseinandersetzung wurden bereits angezeigt.

FPÖ-Obmann Gernot Darmann forderte am Donnerstag die Schließung des Jugendquartiers in St. Stefan, dazu habe die FPÖ bereits 1.400 Unterschriften gesammelt. Die gewalttätigen Asylwerber sollten außerdem inhaftiert oder abgeschoben werden.

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