Flugunfall: ÖBB-Südbahnstrecke blockiert

Wegen eines Flugunfalls war am Mittwochnachmittag die Südbahnstrecke der ÖBB gesperrt. Das Schleppseil für einen Segelflieger hatte sich in der Oberleitung der Bahn verheddert.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr. Ein 39 Jahre alter Pilot hatte mit seinem Motorflugzeug, einer Piper P 18, ein Segelflugzeug in die Luft geschleppt. Bei der Landung wurde das Flugzeug durch die Thermik stark nach unten gedrückt, erklärte der Pilot. Dadurch habe sich das 40 Meter lange Schleppseil, das etwa einen Zentimeter stark ist, an den Leitungen verheddert.

Seil riss wie vorgesehen, Pilot unverletzt

Dass es zu keinem Absturz gekommen ist, ist der sogenannten Sollbruchstelle an dem Seil zu verdanken. Wie vorgesehen, hielt diese Sollbruchstelle dem Zug nicht stand und gab nach. Der Pilot konnte das Motorflugzeug ohne Probleme landen und kam nicht zu Schaden. Am Motorflugzeug entstand, bis auf das abgerissene Schleppseil, kein Schaden.

Der Zugverkehr konnte rechtzeitig gestoppt werden und es kam auf der Südbahnstrecke niemand zu Schaden. Die Bahn war für zwei Stunden teils gesperrt, teils erschwert passierbar. Die Schadenshöhe auf Grund der Zugverspätungen ist bisher nicht bekannt.

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