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Ein Schwerverletzter bei Zimmerbrand

Bei einem Zimmerbrand in Wolfsberg hat Donnerstagmittag ein Bewohner starke Verbrennungen erlitten. Er wurde in eine Spezialklinik nach Wien gebracht. Brandursache dürfte eine Explosion gewesen sein, verursacht durch das Hantieren mit einer stark brennbaren Flüssigkeit.

Das Feuer war gegen 13.00 Uhr in einer Wohnung im ersten Stock eines achtstöckigen Wohnhauses im Wolfsberger Stadtteil Reding ausgebrochen. Ein Bewohner, ein 42 Jahre alter Mann, hatte aus ungeklärter Ursache mit Ethanol oder einer stark brennbaren Flüssigkeit hantiert, bestätigte der Wolfsberger Polizeieinsatzleiter Dietmar Reinisch gegenüber dem ORF Kärnten. Als sich dem Mann eine Zigarette anzündete, gab es laut Polizei eine Explosion.

geöffnetes Fenster nach Zimmerbrand Wolfsberg
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Nachbarn schlugen Alarm

Nach der Detonation entzündeten sich die Matratze und die Laken des Bettes, auf dem der Mann gesessen war. „Er versuchte noch, die Flammen mit einer Decke zu ersticken, was ihm aber nur teilweise gelang“, so der Ermittler. Auch der Parkettboden und Teile der Zimmereinrichtung fingen Feuer.

Wegen der starkten Rauchentwicklung schlugen die Nachbarn Alarm. Die Feuerwehr musste mehrere versperrte Türen aufbrechen, bis sie - mit schwerem Atemschutz - in die Wohnung zu dem 42 Jahre alten Mann vordringen konnte.

Aus Wohnung laute Schreie gehört

„Wir haben eine männliche Person laut schreien gehört. Daraufhin haben wir sofort die Türe eingetreten und haben dann den Mann, der bereits Verbrennungen zweiten Grades aufgewiesen hat, in der Wohnung vorgefunden. Wir haben ihn sofort auf die Terrasse, an die frische Luft geführt. Anschließend wurde er sofort vom Notarzt versorgt“, so Reinisch.

Der Mann lebt gemeinsam mit seiner Mutter in der Wohnung. Diese hatte nur 20 Minuten vor dem Geschehen die Wohnung verlassen und war spazieren gegangen.

Verkohlte Gegenstände iF nach Zimmerbrand
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42-Jähriger in Spezialklinik geflogen

Der Mann erlitt bei dem Unfall schwerste Verbrennungen an 40 Prozent der Hautoberfläche. Er musste mit dem Notarzthubschrauber C11 ins Allgemeine Krankenhaus (AKH) nach Wien geflogen werden.

Während des Brandes wurden die restlichen Mieter des Hauses aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bis auf den 42-Jährigen wurde aber niemand verletzt.